Golden Retriever Balu
  Balu erzählt
 

 

"Nego vom Seetal" oder einfach nur "Balu"
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Hallo, mein Name ist Balu und ich bin ein Golden Retriever. Eigentlich heiße ich ja "Nego vom Seetal", aber das scheint den meisten wohl zu umständlich zu sein ...

Ich weiß zwar nicht wieso, aber es kommt nicht selten die Frage, ob ich ein Mischling bin. Dann lege ich nur den Kopf zur Seite und schaue meinen Gegenüber fragend an.


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Ich kann gar nicht verstehen, wieso er auf solch eine Idee kommt. Mit meiner Schulterhöhe von 56 cm und meiner recht dunklen Fellfarbe gehöre ich zwar nicht zu den meist gesehenen Goldis, aber wenigstens kann ich sagen, dass ich meinen Namen zurecht trage. Viel öfter als "Mischling" höre ich aber doch die Worte "Teddy", "Süüüß" oder "Darf ich den mal streicheln?"


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Zuerst fällt den meisten mein breiter Kopf auf. Aber Angst haben muss man vor mir wirklich nicht, denn mit meinem "Treu-Doofen" Blick kriege ich fast jeden dazu, mich zu mögen.  Über meine Löckchen macht sich Franzi immer lustig. Besonders wenn ich aus dem Wasser komme, ist in meinem Fell kein glattes Haar mehr zu finden. Da hilft selbst bürsten nichts. Aber ich habe es gern, wenn ich gebürstet werde. Dann mach ich mich immer ganz lang, leg mich auf den Rücken und streck meine vier Beine aus. So ist garantiert, dass auch wirklich keine Stelle vergessen wird.


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Diese Stellung nehme ich aber auch in anderen Situationen ein. Zum Beispiel dann, wenn die Zweibeiner gemütlich auf dem Sofa sitzen, während ich auf dem Teppich liege und der Meinung bin, ich brauche mal wieder ein wenig mehr Aufmerksamkeit. Da habe ich nämlich eine ganz besondere Technik entwickelt: Zuerst komm ich ganz unauffällig angetrabt und mache große Augen. Wenn "schöne-Augen-machen" noch niemanden dazu bringt, mich zu kraulen, dann folgt die nächste Stufe...


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Ganz vorsichtig wird zunächst eine Pfote in Beinhöhe geschoben. Wenn auch das nicht mehr als Gekicher bringt, greife ich zu härteren Mitteln. Da wird dann schon mit vollem Pfoteneinsatz auf das Bein gehauen. Spätestens dann bekomme ich immer das, was ich will  Wird dann endlich gedrückt und gekrault, kommt sofort der Genießer in mir durch - und schon liege ich wieder auf dem Rücken. Aber das kann ich inzwischen schon als Kommando. Höre ich das Wort "Peng" drehe ich mich brav auf den Rücken und warte regungslos auf meine Belohnung.

Lange, lange ist es her
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Aber "Peng" ist natürlich nicht das einzige, was ich kann. Schon als ich ganz klein war, wurde immer fleißig mit mir geübt. Und ich finde es auch heute immer noch total aufregend, wenn Franzi mit ganz vielen Leckerchen zu mir kommt. Weil dann lerne ich meistens etwas Neues oder kann mal wieder so richtig zeigen, was ich kann. Die Grundkommandos wie "Sitz", "Platz", "Bleib" und "Fuß" kann ich längst schon im Schlaf. Nur das "Hier" überhöre ich heute noch gerne. Als Hund mit Jagdtrieb hat man ja so gewisse Pflichten, die man nicht einfach so sausen lassen darf. Und es ist ja nicht so, dass ich weglaufen ... nein, ich brauche einfach nur "ein bisschen" länger...


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Außer den Grundkommands kann ich natürlich auch einige andere Tricks, die ich mit großer Freude vorführe, denn danach folgt immer etwas Gutes. Dazu gehören "Gib 5", Pfötchen geben (ich unterscheide zwischen "links" und "rechts"), "Diener", "Peng", "Rolle", "Schäm dich" und "Gib Laut". Bestimmt kommen noch einige dazu, denn ich lerne mit meinen fünf Jahren immer noch genauso gerne wie in meiner Welpenzeit.